Kirche Zschoppach mit Staupitz-Ausstellung
Grimma
Der erste Gottesdienst im jetzigen Kirchengebäude wurde zum Reformationsfest 1830 gefeiert, nachdem die alte Kirche ein Jahr zuvor aus Platzmangel, wie es in einer Chronik heißt, abgerissen worden war. Der Kirchenneubau wurde wesentlich vom damaligen Rittergutsbesitzer Johann Gotthelf Striegler (gest. 8. Juli 1833) gefördert. Kirchweihe war am 11. November 1833.
Die Zschoppacher Kirche ist ein schlichter Bau und hat innen zwei Emporen mit Ritterguts- und Pfarrbetstube. Der Kanzelaltar ist für den mittelsächsischen Raum typisch und trägt die Inschrift: Ich bin der Weinstock und ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht. Ich bin das Brot des Lebens. Im Jahre 1833 wurde die zweimanualige Orgel mit 22 Registern durch den Orgelbaumeister Häcker aus Borna eingebaut, und im gleichen Jahr das Dreiergeläute beschafft – die kleine Glocke sollte aus Nauberg stammen.
Wie vielerorts fiel das Geläut dem I. Weltkrieg zum Opfer, so auch das spätere neue dem II. Weltkrieg; seit 1964 ist ein Geläut der Apoldaer Glockengießerei Schilling eingebaut.
Die 98 Jahre alte, von der Leipziger Firma Zachariä aus Leipzig gebaute, mechanische Turmuhr wurde im Jahr 1993 durch eine Funkuhr ersetzt.
- Adresse
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Zur Kirche
04668 Grimma - Telefon
- +49 34386 41234
- Website
- http://kirche-zschoppach.de/